Speedsport KW 25/26: Lundgaard siegt von hinten in Elkhart Lake, Dörr erbt DTM-Premierensieg

Blogeintrag vom 25.06.2026

Speedsport KW 25/26: Lundgaard siegt von hinten in Elkhart Lake, Dörr erbt DTM-Premierensieg

Speedsport KW 25/26: Lundgaard siegt von hinten in Elkhart Lake, Dörr erbt DTM-Premierensieg
Foto: © Penske Entertainment: Joe Skibinski

Speedsport Magazine: Motorsport-Highlights der Woche (KW 25 / 2026)



IndyCar: Road America (Elkhart Lake)


Auf der wohl schönsten Naturrennstrecke der USA gab es ein abwechslungsreiches Rennen, dessen Sieger lange nicht feststand. Christian Lundgaard verlor schon in der ersten Runde nach Kontakt mit Scott Dixon seinen Frontflügel und fiel ans Ende des Feldes zurück. Über clevere Strategie und mehrere Gelbphasen arbeitete sich der Däne zurück nach vorn. Als Leader Marcus Armstrong vier Runden vor Schluss ein technischer Defekt ereilte, erbte Lundgaard die Führung und hielt beim letzten Restart David Malukas in Schach. Es wäre Armstrongs erster IndyCar-Sieg gewesen, so war es für Lundgaard ist es der zweite Saisonsieg. Als Vierter der Gesamtwertung, 77 Punkte hinter Alex Palou, schickt er sich an, einer der Herausforderer im Titelkampf zu werden.

DTM Lausitzring


Zwei Rennen, geprägt von Wetterkapriolen – und wieder überraschende Sieger. Im Samstagsrennen sorgte ein heftiger Regenschauer kurz vor dem Start für einen Reifenpoker, Safety-Car- und Full-Course-Yellow-Phasen mischten das Feld zusätzlich auf. Über die Linie fuhr zunächst Marco Mapelli im Lamborghini, doch eine 15-Sekunden-Strafe wegen zu hoher Geschwindigkeit unter Full Course Yellow warf ihn auf Platz zwei zurück. Nachträglicher Sieger wurde damit Ben Dörr im McLaren – der erste Triumph für den Youngster von Dörr Motorsport in der DTM.

Am Sonntag, diesmal bei Hitze, siegte Matteo Cairoli im Ferrari vor Nicki Thiim und übernahm die Tabellenführung. Mit dem drittplatzierten Rookie Finn Wiebelhaus stand ein Ford Mustang Pilot auf dem DTM-Podium.

Formula Regional Europa in Monza


In Rennen drei triumphierte Emanuele Olivieri vor heimischem Publikum. Der 17-jährige Pole-Setter führte von Start bis Ziel und wurde zum siebten verschiedenen Sieger der Saison; zugleich ist er der erste italienische Monza-Sieger der Serie seit Kimi Antonelli 2023. In der Gesamtwertung kletterte Olivieri auf Rang vier – noch mit Rückstand auf das führende Trio Sebastian Wheldon, der die Führung übernahm, Nakamura-Berta und Al Dhaheri, aber voll dabei im Titelrennen. Ganz anders Alex Ninovic: Der zum Saisonstart als Titelkandidat gehandelte Rodin-Pilot rutschte nach einem punktelosen Wochenende auf Rang zehn zurück.