Motorsport – viel mehr als nur schnell fahren

Blogeintrag vom 01.04.2019

    Motorsport – viel mehr als nur schnell fahren

    Motorsport – viel mehr als nur schnell fahren
    Foto: © istock.com/vm

    Obwohl Rennfahrer ihren Sport lieben und den einzigartigen Kick, der bei jeder Beschleunigung, jeder engen Kurve und jedem Überholmanöver freigesetzt wird nicht missen wollen, gilt der Motorsport in erster Linie als lebensgefährlich und unberechenbar. Tatsächlich gehört der Motorsport zu den gefährlichsten Sportarten überhaupt. Speedsport-Piloten, egal ob als Profi- oder Freizeitsportler, müssen daher selbst bei jedem Training perfekt vorbereitet und hochkonzentriert sein, um das eigene Leben nicht aufs Spiel zu setzen.


    Das Fahrzeug: gepflegt, geprüft und versichert


    Ein sicheres, gepflegtes Fahrzeug bildet die absolute Grundlage für einen jeden Motorsportler. Schon hierbei stellt sich der Speedsport als kostspielige Sportart heraus. Denn mit der Anschaffung des Boliden ist es nicht getan. Regelmäßige Reparaturen, Wartungen und die Anschaffung von Ersatzteilen machen den Motorsport zum kostspieligen Hobby. Kraftstoff, Trainings- und Startgebühren, sowie Ausrüstung, Management und Versicherung lassen die monatlichen Kosten schnell mal vier- oder gar fünfstellig werden. Ernstszenario Schadensregulierung Autounfall: Genau wie bei gewöhnlichen Straßenfahrzeugen müssen im Ernstfall die Kosten für Reparatur, Ersatzfahrzeug und Schmerzensgeld übernommen werden, im Motorsport steigen die Kosten hierbei ins Unermessliche. Weil insbesondere der Profisport derart teuer wird, können sich die meisten Piloten ihren Traum nur dank Sponsoren ermöglichen.


    Der Fahrer: trainiert, gesund und konzentriert


    Neben ausreichendem Training für die Rennen, die jedes Mal aus Extremsituationen bestehen, ist die körperliche Kondition ausschlaggebend. Daher ist ein gesunder, trainierter Körper unverzichtbar für alle, die im Motorsport Fuß fassen möchten. Genauso wichtig für die Piloten erweist sich eine gesunde, ausgewogene Ernährung, wodurch der Körper nicht mehr Fett als nötig anlegt. Das Ideal, besonders leicht zu sein, hat jedoch schon viele Rennfahrer in gesundheitliche Gefahr gebracht. Erst kürzlich wurde daher entschieden, dass Formel-1-Piloten bei einem Gewicht von unter 80 Kilogramm (Inklusive Ausrüstung und Sitz) einen Ausgleich durch Zusatzgewichte erhalten sollen. Nur wer sich gesund und ausgewogen ernährt, kann eine sichere Fahrweise und hohe Konzentrationsfähigkeit gewährleisten. Wer in den Tagen oder gar Wochen vor dem Rennen versucht, die letzten Reserven abzutrainieren, um im Rennen besonders leicht zu sein, geht schon im Voraus ein gesundheitliches Risiko ein. Auch hierbei wird deutlich, wie viel mehr als nur Schnellfahren hinter dem Motorsport steckt und was der Sport von jedem einzelnen Piloten erfordert.