Speedsport KW 12/26: Porsche Dominanz in Sebring

Blogeintrag vom 27.03.2026

Speedsport KW 12/26: Porsche Dominanz in Sebring

Speedsport KW 12/26: Porsche Dominanz in Sebring
Foto: © IMSA Photo Media Site / 2026 Michael L. Levitt

Speedsport Magazine: Motorsport-Highlights der Woche (KW 12 / 2026)



12 Stunden von Sebring: Porsche schreibt Geschichte


Sebring und Porsche – das ist eine Verbindung, die tief in der Motorsportgeschichte verwurzelt ist. Und 2026 haben die Stuttgarter ein weiteres Kapitel hinzugefügt: Porsche Penske Motorsport holte beim Klassiker in Florida einen Doppelsieg und feierte damit den insgesamt 20. Gesamtsieg bei den 12 Stunden von Sebring. Eine Zahl, die für sich spricht. Den Sieg sicherten sich Felipe Nasr, Julien Andlauer und Laurin Heinrich im Porsche 963 mit der Startnummer 7 – und das nach bereits gewonnenem Daytona-Auftakt. Damit setzt Porsche Penske die Dominanz aus dem Vorjahr nahtlos fort. Dass der Doppelsieg trotz schlechterer BoP-Einstufung so souverän eingefahren werden konnten, sorgte aber in der Boxengasse bei der Konkurrenz für wenig Begeisterung.

Auch bei den GT Fahrzeugen dominierte Porsche: In der GTD-Pro feierte Manthey Racing mit dem 911 GT3 R seinen ersten IMSA-Sieg überhaupt, dicht gefolgt von AO Racing im baugleichen Fahrzeug. Ein weiterer Porsche-Doppelsieg also, diesmal mit dem „Grello" vor "Roxy".

NLS Nürburgring: Verstappen gewinnt – und wird disqualifiziert


Max Verstappen nutzte die Formel-1-Pause für einen Ausflug auf die Nordschleife – und lieferte dort zunächst genau das ab, was man von einem viermaligen Weltmeister erwartet. Gemeinsam mit Daniel Juncadella und Jules Gounon gewann er im Mercedes-AMG GT3 des Teams Winward Racing das Auftaktrennen der Nürburgring Langstrecken-Serie souverän. Doch dann kam die Technische Abnahme.

Zwei Stunden nach dem Rennende stand fest: Das Team hatte sieben Reifensätze verwendet – erlaubt sind in der NLS maximal sechs. Die Disqualifikation folgte prompt. Ein bitteres Ende für einen Auftritt, der sportlich eigentlich überzeugt hatte. Für Verstappen selbst ist es sportlich zu verschmerzen, für das Team aber kein idealer Saisonstart.