Blogeintrag vom 16.04.2026
Speedsport KW 15/26: ELMS Saisonstart mit Sieg trotz Zeitstrafen
Foto: © Ferrari S.p.A.
Speedsport Magazine: Motorsport-Highlights der Woche (KW 15 / 2026)
European Le Mans Series: 4 Stunden von Barcelona
Drei Zeitstrafen, ein Rennabbruch nach wenigen Minuten, mehrere Safety-Car-Phasen und am Ende ein klarer Sieger. Forestier Racing by Panis hat die Titelverteidigung in der ELMS mit einem Sieg begonnen. Der von TDS Racing unterstützte #29 ORECA 07-Gibson mit Louis Rousset, Oliver Gray und Esteban Masson lag nach einer Durchfahrtsstrafe sowie zwei weiteren Strafen zeitweise auf Platz sieben, das ohne dass Masson im Cockpit überhaupt wusste, wo er im Klassement stand. Er fuhr einfach, und das reichte.
Den Ausschlag gaben frische Goodyear-Reifen und ein sehenswertes Manöver: neun Minuten vor Rennende überholte Masson Reshad De Gérus (#34 Inter Europol Competition) in Kurve 4 – zuvor hatte er Ben Hanley und Jack Doohan in einem einzigen Zug erwischt. Dass der Vorsprung am Ende auf über 13 Sekunden anwuchs, lag an einer geschickten Reifenstrategie mit frischeren Reifen zu Rennende. De Gérus und Garg wurden Zweite, United Autosports mit Peebles, Saucy und Hanley Dritte.
Noch in der Eröffnungsrunde ereigneten sich zwei voneinander unabhängige Unfälle gleichzeitig im ersten Sektor: Jonas Ried drehte sich mit dem Proton Competition ORECA in Kurve 2 und wurde von Georgios Kolovos gerammt, der wiederum den Nielsen Racing ORECA mitnahm. Gleichzeitig verlor Antti Rammo mit dem DKR Ligier in Kurve 1 die Kontrolle und riss zwei weitere LMP3-Fahrzeuge mit. Vier Autos schieden auf der Stelle aus.
In LMP3 holte Rinaldi Racing mit dem #5 Ligier JS P325 von Fernandes Cautela, Rodella und Mikkel Gaarde Pedersen den Klassensieg, in der LMGT3 war das Proton Competition Porsche 911 GT3 R (#75) mit Kurzejewski, Lietz und Thomas Sargent erfolgreich. Der Australier Sargent übernahm die Führung eine halbe Stunde vor Schluss, das Team Qatar by Iron Lynx Mercedes-AMG hatte das Rennen bis zur letzten Safety-Car-Phase dominiert, verlor dann aber den Anschluss.
GT World Challenge Europe: 6 Stunden von Paul Ricard
Comtoyou Racing hat die GT World Challenge Europe mit einem Sieg eröffnet, der bis in die Schlussphase hinein kaum für möglich gehalten wurde. Der #7 Aston Martin Vantage AMR GT3 von Nicki Thiim, Marco Sørensen und Mattia Drudi lag lange Zeit hinter dem dominierenden #48 Mercedes-AMG Team Mann-Filter, das vom Pole-Start weg führte und noch zu Beginn des letzten Stints vorne lag. Dann kam das Safety Car und danach Nicki Thiim.
Der Däne musste zunächst mehrere überrundete Fahrzeuge passieren und dabei gleichzeitig einen Rückstand von über drei Sekunden auf Lucas Auer aufholen. Beim ersten Angriff auf der Mistral-Geraden wehrte Auer noch ab, eine Runde später unterlief dem Mercedes-Piloten ein kleiner Fehler, und das war die Entscheidung. Dass der Aston Martin bereits am Ende des ersten Stints einen Reifenschaden hatte überstehen müssen, macht den Sieg noch bemerkenswerter. Dritter wurde der #58 Garage 59 McLaren im Gold Cup: eine starke Leistung von Goethe, Prette und Fleming, die sich phasenweise unter den absoluten Spitzenfahrzeugen bewegten.
Supercars Championship – Taupo, Neuseeland
Das Rennwochenende stand wegen Zyklon Vaianu unter keinem guten Stern - er sorgte für Absage des dritten Rennens. In den beiden ausgetragenen Läufen gab es dafür umso mehr zu sehen. Brodie Kostecki (Dick Johnson Racing) gewann Rennen 1 vom Pole-Start weg souverän. Rennen 2 gehörte dann Ryan Wood. Der Walkinshaw TWG Racing-Pilot führte das Feld in seinem Toyota Supra lange an, verlor die Führung kurzzeitig durch den Boxenstopp an Teamkollege Chaz Mostert, holte sie sich aber zehn Runden vor Schluss wieder. Für Toyota war es der erste Sieg in der Supercars Championship überhaupt. Feeney wurde Zweiter, Mostert Dritter. In der Gesamtwertung führt weiterhin Kostecki vor Feeney und Matt Payne.
Drei Zeitstrafen, ein Rennabbruch nach wenigen Minuten, mehrere Safety-Car-Phasen und am Ende ein klarer Sieger. Forestier Racing by Panis hat die Titelverteidigung in der ELMS mit einem Sieg begonnen. Der von TDS Racing unterstützte #29 ORECA 07-Gibson mit Louis Rousset, Oliver Gray und Esteban Masson lag nach einer Durchfahrtsstrafe sowie zwei weiteren Strafen zeitweise auf Platz sieben, das ohne dass Masson im Cockpit überhaupt wusste, wo er im Klassement stand. Er fuhr einfach, und das reichte.
Den Ausschlag gaben frische Goodyear-Reifen und ein sehenswertes Manöver: neun Minuten vor Rennende überholte Masson Reshad De Gérus (#34 Inter Europol Competition) in Kurve 4 – zuvor hatte er Ben Hanley und Jack Doohan in einem einzigen Zug erwischt. Dass der Vorsprung am Ende auf über 13 Sekunden anwuchs, lag an einer geschickten Reifenstrategie mit frischeren Reifen zu Rennende. De Gérus und Garg wurden Zweite, United Autosports mit Peebles, Saucy und Hanley Dritte.
Noch in der Eröffnungsrunde ereigneten sich zwei voneinander unabhängige Unfälle gleichzeitig im ersten Sektor: Jonas Ried drehte sich mit dem Proton Competition ORECA in Kurve 2 und wurde von Georgios Kolovos gerammt, der wiederum den Nielsen Racing ORECA mitnahm. Gleichzeitig verlor Antti Rammo mit dem DKR Ligier in Kurve 1 die Kontrolle und riss zwei weitere LMP3-Fahrzeuge mit. Vier Autos schieden auf der Stelle aus.
In LMP3 holte Rinaldi Racing mit dem #5 Ligier JS P325 von Fernandes Cautela, Rodella und Mikkel Gaarde Pedersen den Klassensieg, in der LMGT3 war das Proton Competition Porsche 911 GT3 R (#75) mit Kurzejewski, Lietz und Thomas Sargent erfolgreich. Der Australier Sargent übernahm die Führung eine halbe Stunde vor Schluss, das Team Qatar by Iron Lynx Mercedes-AMG hatte das Rennen bis zur letzten Safety-Car-Phase dominiert, verlor dann aber den Anschluss.
GT World Challenge Europe: 6 Stunden von Paul Ricard
Comtoyou Racing hat die GT World Challenge Europe mit einem Sieg eröffnet, der bis in die Schlussphase hinein kaum für möglich gehalten wurde. Der #7 Aston Martin Vantage AMR GT3 von Nicki Thiim, Marco Sørensen und Mattia Drudi lag lange Zeit hinter dem dominierenden #48 Mercedes-AMG Team Mann-Filter, das vom Pole-Start weg führte und noch zu Beginn des letzten Stints vorne lag. Dann kam das Safety Car und danach Nicki Thiim.
Der Däne musste zunächst mehrere überrundete Fahrzeuge passieren und dabei gleichzeitig einen Rückstand von über drei Sekunden auf Lucas Auer aufholen. Beim ersten Angriff auf der Mistral-Geraden wehrte Auer noch ab, eine Runde später unterlief dem Mercedes-Piloten ein kleiner Fehler, und das war die Entscheidung. Dass der Aston Martin bereits am Ende des ersten Stints einen Reifenschaden hatte überstehen müssen, macht den Sieg noch bemerkenswerter. Dritter wurde der #58 Garage 59 McLaren im Gold Cup: eine starke Leistung von Goethe, Prette und Fleming, die sich phasenweise unter den absoluten Spitzenfahrzeugen bewegten.
Supercars Championship – Taupo, Neuseeland
Das Rennwochenende stand wegen Zyklon Vaianu unter keinem guten Stern - er sorgte für Absage des dritten Rennens. In den beiden ausgetragenen Läufen gab es dafür umso mehr zu sehen. Brodie Kostecki (Dick Johnson Racing) gewann Rennen 1 vom Pole-Start weg souverän. Rennen 2 gehörte dann Ryan Wood. Der Walkinshaw TWG Racing-Pilot führte das Feld in seinem Toyota Supra lange an, verlor die Führung kurzzeitig durch den Boxenstopp an Teamkollege Chaz Mostert, holte sie sich aber zehn Runden vor Schluss wieder. Für Toyota war es der erste Sieg in der Supercars Championship überhaupt. Feeney wurde Zweiter, Mostert Dritter. In der Gesamtwertung führt weiterhin Kostecki vor Feeney und Matt Payne.
