Speedsport KW 2/26: Formel-Debütanten in Neuseeland

Blogeintrag vom 15.01.2026

Speedsport KW 2/26: Formel-Debütanten in Neuseeland

Speedsport KW 2/26: Formel-Debütanten in Neuseeland
Foto: © TOYOTA GAZOO Racing New Zealand

Speedsport Magazine: Motorsport-Highlights der Woche (KW 2 / 2026)



Formel Regional Ozeanien: Talentschmiede mit prominenten Neuzugängen


Die neuseeländische Winterserie hat sich längst zu einem Treffen für aufstrebende Talente entwickelt. Namen wie Lando Norris, Liam Lawson oder Arvid Lindblad haben hier wichtige Erfahrungen gesammelt. Mit Hitech Racing und HMD Motorsports sind 2026 gleich zwei neue etablierte Nachwuchsteams aus Europa und Amerika am Start.

Der Saisonauftakt fand in Hampton Downs statt. Am stärksten präsentierte sich Ugo Ugochukwu. Der 18-jährige US-Amerikaner, Macau-GP-Sieger 2024 und ehemaliger McLaren-Juniorfahrer, holte sich beide Pole-Positions und gewann am Sonntag gleich zwei Rennen. Mit 113 Punkten führt er die Gesamtwertung nach dem ersten von vier Rennwochenenden an.

Die ersten beiden Läufe am Samstag gingen hingegen an die Lokalmatadoren: Louis Sharp (MTEC Motorsport) siegte in Rennen eins, Zack Scoular holte sich Lauf zwei.

Besonders interessant war das Rundstrecken-Debüt von Rallye-Weltmeister Kalle Rovanperä. Der zweifache WRC-Champion bereitet sich auf seinen Wechsel in die japanische Super Formula vor und nutzt dazu die neuseeländische Serie als Vorbereitung. Der Finne fuhr erwartungsgemäß zunächst im hinteren Mittelfeld.

Ebenfalls ein starkes Debüt lieferte Ryan Wood ab. Der Australier kommt aus der Supercars-Serie und zeigte, dass er auch im Formelsport mithalten kann. In den freien Trainings fuhr er mehrfach Bestzeiten, im Rennen kam er auf Platz vier – eine beachtliche Leistung für einen Quereinsteiger aus dem Tourenwagensport.

Formel E in Mexiko City: Cassidy schreibt Geschichte
Das 150. Rennen der Formel-E-Geschichte fand im Autódromo Hermanos Rodríguez statt – und Nick Cassidy sorgte für einen denkwürdigen Sieg. Der Neuseeländer startete von Platz 13 und arbeitete sich mit einer perfekten Strategie nach vorne. Am Ende stand ein Vorsprung von 0,651 Sekunden auf Edoardo Mortara (Mahindra) und 0,945 Sekunden auf Titelverteidiger Oliver Rowland (Nissan).

Für Citroën Racing war es erst das zweite Rennen in der Formel E – und bereits der erste Sieg. Ein Einstand nach Maß für den französischen Hersteller. Cassidy selbst feierte damit seinen vierten Sieg in den letzten fünf Rennen und unterstrich seine herausragende Form.